Ich habe schon seit einiger Zeit überlegt,
mir ein Konto in der Schweiz zuzulegen.
Unglücklicherweise bin ich in
einer eher durchwachsenen finanziellen Situation, die in meiner
Vergangenheit begründet ist und nur schwer zu verbessern ist.
Die Jobs werden einem ja nich gerade
nachgeschmissen und kaum ist man erwachsen, ist man für die
meisten Stellen sowieso zu alt.
Also bleibt einem nur die Möglichkeit
selbstständig tätig zu werden. Das ist auch nicht so einfach,
aber machbar und wenn man Ideen hat und fleißig ist hat man
sogar ganz gute Chancen.
Da ist nur das Problem mit dem Bankkonto.
Wenn man einmal von einem Bankinstitut zum *unerwünschten Kunden*
erklärt wurde hat man kaum eine Chance ein Bankkonto eröffnen
zu können. Von Bankomatkarte, Kreditkarte und solchen feinen
Sachen ganz zu schweigen. Also mußte ein Schweizer Bankkonto
her.
Durch Zufall bin ich dann auf *Schweizer-Bankkonto.Info*
gestoßen und dachte mir *ich probiers einfach
mal und riskier die 43 Euro* (andere verlangen ein paar hundert
Euro - das wär mir dann schon ein wenig zu viel gewesen).
Also hab ich das Anmelde-Formular ausgefüllt,
geschickt und per PayPal die Vermittlungsgebühr geschickt.
Und wer sagts denn, zwei Wochen später
(ich habs schon fast wieder vergessen gehabt) kommt ein Brief von
der Schweizer Bank. Die haben mir die Anmeldung bestätigt und
mir aufgetragen, die Kopie meines Passes von einer Bank, oder einem
Gemeindeamt beglaubigen zu lassen.
Zwei Tage hatts dann gedauert, bis
ich dem netten Herrn K. in Bern klargemacht habe, daß bei
uns in Österreich, sowas nur Notare, oder Gerichte machen und
er sich dann mit einer Beglaubigung durch einen Notar zufrieden
gab.
Am nächsten Tag bin zu einem Notar
gegangen, der hat mir das auch umgehend beglaubigt (kostet €
4,60). Die beglaubigte Kopie meines Passe habe ich anschließen
mit der Post in die Schweiz geschickt.
Na und nach weiteren zehn Tagen sind
dann die Dokumente gekommen, die ich unterschreiben mußte
- Unterschriftenkarte und daß ich mit den Regeln der Bank
einverstanden bin und so Sachen halt. Das ist übrigens eine
Großbank mit jeder Menge Filialen, nicht irgendeine Hinterhofbank.
Die Zugangsdaten zum Internetbanking
waren auch schon dabei, die Bankkarte ist dann auch bald gekommen.
Ich war also innerhalb von ein paar
Wochen zum stolzen Besitzer eines Schweizer Bankkontos geworden
und freue mich jetzt über die Vorteile, die mir sehr helfen
werden.